Wichtiges für die 27. Schwangerschaftswoche

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Obwohl die Schwangere bereits circa 10 Kilo zugenommen hat seit Beginn der Schwangerschaft, kommen im letzten Drittel noch ungefähr fünf Kilogramm dazu. Die werdende Mutter wird noch ein bisschen runder. Eine Schwangere sollte niemals aus falscher Eitelkeit versuchen, ihren Bauch einzuschnüren und zu verstecken. Wenn der Schwangerschaftsbauch durch einen engen Gürtel eingedrückt wird, wird auch das Baby in seiner Bewegungsfreiheit gehemmt. Schwangerschaftskleidung sollte so bequem wie möglich sein und immer groß genug gekauft werden. Auch beim Autofahren muss darauf geachtet werden, dass der Sicherheitsgurt immer unter dem Bäuchlein entlang läuft, sodass bei einem Unfall das Baby nicht gedrückt wird. Es ist aber nicht sinnvoll auf den Sicherheitsgurt gänzlich zu verzichten.

 

Der Antikörper-Test

Zu Anfang, wenn der Arzt die Schwangerschaft festgestellt hat, wird er einen Blut-Test durchführen. Sollte sich dabei herausstellen, dass die werdende Mutter Rhesusfaktor negativ ist, so wird in der 27. Schwangerschaftswoche ein weiterer Test durchgeführt um zu sehen, ob die Mutter Antikörper gegen das Blut ihres Babys gebildet hat. Das kann nur der Fall sein, wenn das Baby Rhesusfaktor positiv ist und wenn das Blut der Mutter mit dem Blut des Babys in Berührung gekommen ist. Da sich bei einem ungeborenen Kind die Blutgruppe nicht feststellen lässt, muss dieser Test bei der Mutter auf Antikörper vollzogen werden. Wenn bei der Mutter Antikörper gefunden werden, kann das zu einer Blutgruppenunverträglichkeit zwischen dem Blut der Mutter und dem Blut des Babys kommen, wenn beide Blutgruppen während der Geburt miteinander in Berührung kommen. Daher wird einer Rhesusfaktor negativen Mutter entweder bei der Geburt oder gegen Ende der 27. Schwangerschaftswoche eine Rhesusprophylaxe gespritzt. Würde das nicht geschehen und es käme tatsächlich zu einer Blutgruppenunverträglichkeit, könnte es sein, dass die Rhesus-Antikörper der Mutter die roten Blutkörperchen des Kindes zerstören würden.

 

Der Geburtsvorbereitungskurs

Geburtsvorbereitungskurse finden in der Regel ab der 28. Schwangerschaftswoche statt. Eine Voranmeldung in der 27. Woche ist daher angebracht. Abgehalten werden die Kurse immer von der Hebamme. Das Ziel dieses Kurses ist es, die werdende Mutter auf die Geburt und auf die erste Zeit nach der Geburt vorzubereiten und auch dem werdenden Vater wertvolle Anleitungen zu geben. Diese Kurse können sehr unterschiedlich sein, da es sowohl reine Frauenkurse gibt, bei denen der Partner für einen Kurstag dazugebeten wird, als auch Kurse für Paare. Mancherorts werden Kurse nur für die werdenden Väter separat angeboten. Es wird die Schwangere in den Kursen über den restlichen Teil des Schwangerschaftsverlaufs informiert, und es wird über die Geburt gesprochen. Die unterschiedlichen Möglichkeiten die Geburt zu gestalten, werden erklärt, und worauf die werdende Mutter bei der Entbindung besonders achten muss, wird erläutert. Es wird auf unterschiedliche Positionen eingegangen, die bei der Geburt eingenommen werden können und es wird über die Möglichkeiten gesprochen, die es gibt während der Geburt die Schmerzen zu lindern. Sonderfälle wie Kaiserschnitt oder Zangengeburt werden ebenso besprochen, wie Schwierigkeiten, die während der Geburt auftreten können. Es wird über das Wochenbett aufgeklärt und über die erste Zeit, wenn die Mutter mit dem Neugeborenen zu Hause auf sich alleine gestellt ist. Bei der Anmeldung zum jeweiligen Kurs sollte sich die Schwangere genau über den Inhalt, der angeboten wird, informieren, damit sie nicht mit falschen Erwartungen am Kurs teilnimmt. Meistens stehen unterschiedliche Angebote zur Verfügung.

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